Opel GT Forum
Das GT Forum => GT Original => Thema gestartet von: Kajatan am 26. Juni 2017, 14:08:29
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Hallo Zusammen,
Mein GT befindet sich noch immer in der Werkstatt zwecks TÜV-Abnahme. Der Prüfer wollte ihn wohl nicht abnehmen da zu viel Spiel auf der Hinterachse vorhanden wäre.
Nun hat sich die Werkstatt gekümmert und meinte dass die Hinterachse Generation 1 wohl nicht brauchbar wäre. Achsialspiel stellt man wohl über unterschiedlich dicke Ausgleichscheiben direkt im Differenzial ein. Radlager würde man überhaupt garnicht tauschen können etc. Es wäre doch besser mal ne Typ 2 Achse einzubauen. Wie seht Ihr das? Ist die Generation 1 tatsächlich nicht zu gebrauchen bzw nicht zu reparieren?
Gruß,
Kai
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Moin,
Lager kann man tauschen.
Zum Axialspiel:
Click und lies Antwort#11 (https://gtforum.de/index.php?topic=95513.msg832424#msg832424)
gruss aus Berlin
matthias.b
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... dass die Hinterachse Generation 1 wohl nicht brauchbar wäre. Achsialspiel stellt man wohl über unterschiedlich dicke Ausgleichscheiben direkt im Differenzial ein. Radlager würde man überhaupt garnicht tauschen können etc. Es wäre doch besser mal ne Typ 2 Achse einzubauen. Wie seht Ihr das? Ist die Generation 1 tatsächlich nicht zu gebrauchen bzw nicht zu reparieren?
Gruß,
Kai
Ist IMHO totaler Unsinn! Meiner hatte anfangs auch eine Achse der Serie I!
Die Lager können genau so gewechselt werden wie bei den Serie II Achsen auch (Lager die eingebaut wurden, kann man auch ausbauen). Die Lager dafür gibt's noch ganz normal im Web. Im Gegensatz zur Serie II wird die Steckachse im Differential mit einem Sicherungsring gehalten. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass man den "richtigen" Ring nimmt - Typ AS! Im Unterschied zu den normalen Sicherungsringen ist dieser um einiges breiter!
Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich meine im Gegensatz zur Serie II haben die Lager einen Schiebesitz auf der Steckachse und sitzen am Aussenring fest im Achskörper. Deshalb kann es im Extremfall passieren, dass, falls sich der Sicherungsring im Differential verabschiedet, die ganze Steckachse seitlich rauslaufen kann und du sie während der Fahrt verlierst. Die Gefahr ist aber wohl eher nur bei Fahrzeugen mit Breitreifen gegeben - da sind die seitlichen Kräfte einfach viel größer! Solche "Verluste" soll es schon gegeben haben ... :pfeif:
Das Axialspiel wird ähnlich wie bei der Serie II mit Passcheiben ausgeglichen.
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Das mit dem Verlieren der Steckachse kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ich saß als Beifahrer mit drin. :tumb:
Das war aber nix verbreitertes oder so -- ein ganz normales, serienmäßiges Kadett-B-Coupe.
Die Steckachse ist --- mitten auf der Autobahn :stirn:
einfach immer weiter nach aussen gewandert, um dann senkrecht wie ein Strassenschild am Fahrbahnrand stehen zu bleiben.
Zum Glück ist niemandem etwas passiert....
Allerdings kannte ich nie die Ursache dafür. -- Jetzt weiss ich das. :tumb:
Gruß
Rolf
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Die Abmessungen des Seeger-Ringes sind AS 25x2 DIN 471 schwere Ausführung. Gibt´s bei www.trost.de (http://www.trost.de) oder bei
http://www.seeger-orbis.de/de/seeger-ringe-grundtypen-uebersicht/seeger-rings-to-din-471472-heavy-duty (http://www.seeger-orbis.de/de/seeger-ringe-grundtypen-uebersicht/seeger-rings-to-din-471472-heavy-duty). Sind zwar Normteile, aber aufgrund der Stärke von 2 mm nicht in jedem Standardsortiment. Diese sind nur 1,25 dick.
Ich hatte auch immer das Problem, dass mir der TÜV das Axialspiel beanstandet hat. 0,5 mm sind normal, mehr wäre nicht gut. Da musst du eben mal den Differentialdeckel abnehmen und nachschauen wie dick (stark) die Seegeringe sind.
Zum Unterschied zur Serie 2 sind die Radlager IM Achskörper und nicht an der Steckachse! (hat Wolfgang ja bereits erwähnt :zwinker:)
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OK ich danke euch für eure Meinungen. Mal schauen wie die Werkstatt weiter reagiert.
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...suche Dir einen HA Spezi mit Erfahrung. Auch wenn der nicht gleich um die Ecke wohnt.
Billig ist,- was man nicht nochmal machen muss!
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Kann das jemand zeitlich einordnen, wann das auf Serie2 geändert wurde?
Ich habe auch einen frühen GT (05/69), aber leider noch kaum Unterlagen/Informationen über die Historie.
Wäre schon gut zu wissen, ob ich auch so ein Sicherheitsproblem besitze.....
Gruß
Rolf
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Kann das jemand zeitlich einordnen, wann das auf Serie2 geändert wurde?
Ich habe auch einen frühen GT (05/69), aber leider noch kaum Unterlagen/Informationen über die Historie.
Wäre schon gut zu wissen, ob ich auch so ein Sicherheitsproblem besitze.....
Gruß
Rolf
Wenn du von hinten auf die Achse schaust, dann kannst du den Unterschied zwischen Serie I und Serie II am
Entlüftungsnippel erkennen, der bei den Serie II Achsen, von hinten gesehen, auf der "rechten" Seite auf dem
Achsrohr sitzt. Die Serie I Achsen haben diesen Nippel nicht!
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Die Serie I Achsen haben diesen Nippel nicht!
Stimmt so nicht!
Beide Achsen haben Entlüftungsnippel; auch am gleichen Ort.
1. Serie hat einen Metallnippel mit einem Draht drin ( hat auch im Forum Bilder davon ).
2. Serie hat ein Kunststoffentlüftungsventil, das jedoch etwas anders aussieht wie das von der 1. Serie.
Aber grundsätzlich gilt:
1. Serie Metallnippel
2. Serie Kunststoffventil
Gruss
Rudolf
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Kann das jemand zeitlich einordnen, wann das auf Serie2 geändert wurde?
Hier gibt es Profis, die es Dir sicherlich auf den Tag genau sagen können, sicher ab welcher Fahrgestellnummer.
Ich bin jetzt nicht der "Historiker", aber gefühlt würde ich Ende 69 Anfang 70 sagen :zuck:
Ist aber aus meiner Sicht irrelevant, da Du ja keine 100% Historie von Deinem GT hast, sprich woher willst Du wissen ob da nicht schon mal eine Achse getauscht wurde :zwinker:
Wenn Du ein einigermaßen gutes Augenmaß hast, siehst Du das aber auch so. (Im Zweifelsfall messen)
Schau Dir die 4 Schrauben an, mit denen das Ankerblech an das Achsrohr geschraubt ist.
Sind diese quadratisch angeordnet (Lochabstand 4x69mm) hast Du eine Achse der 2. Serie
Ist der Lochabstand oben ca. 71mm und unten 59mm (Höhe 60mm) hast Du eine Serie 1 Achse drin.
Ich meine auch, das der Flansch am Achsrohr bei der ersten Serie oben eine leichte Dachform hat, da bin ich mir aber nicht 100% sicher.
Edit:
Hab gerade das Bild von Peter gesehen, da sieht man die von mir "vermutete" Dachform
Auch die unterschiedlichen Abstände der Schraubenlöcher sind gut zu sehen
Zum eigentlichen Thema:
Hinterachse 1. Generation nicht zu gebrauchen?
"Nicht zu gebrauchen" ist aus meiner Sicht etwas übertrieben, denn die Teile haben ja schon fast 50 Jahre funktioniert.
Allerdings würde ich bei einem "optimierten" GT eine Achse der 2. Serie vorziehen.
Falls so eine Achse neu gelagert werden muß, würde ich schon überlegen ob ich eine der 2. Serie kaufe und diese neu lagere, bevor ich viel Geld in eine nicht so optimale Lösung stecke.
Beim achsialen Spiel der 1. Serie bringen neue Radlager allerdings wenig bis gar nichts :zwinker:
Den Seegering überprüfen kann richtig sein, aber nur wenn man weiss was man da tut.
Ein falscher oder bei der Montage verbogener Seegering kann gefährlicher sein, wie ein seit 50 Jahren eingebauter.
Zur "Sicherheit"
Wir fahren mit einem fast 50 Jahre alten Auto ohne Airbag ABS und sonstige Helferlein, umgeben von SUV's LKW..
Selbst ein "Kleinwagen" ist meist größer
Noch Fragen? :pfeif:
Allerdings hatte ich mit meinen Achsen der Serie 1 auch immer ein flaues Gefühl im Magen und hab sie deshalb verkauft.
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Hat einer von euch eine Schnitt Ansicht für mich?
Wurden in dem Kadett c auch 2 Versionen verbaut?
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Ich habe mehrere C-Kadetten, von da ist mir das Problem nicht bekannt.
Kann´s mir auch nicht wirklich vorstellen.
Wenn das bereits in den ´60ern als Problem erkannt und geändert wurde,
wurde das sicher modellübergreifend getan.
Sprich, das ist eher ein Ding für die B-Modellen.
Besten Dank für die Erkennungsmerkmale.
@Reiner
Über "Sicherheit" muss man bei unseren Büxen nicht wirklich nachdenken.
Ein bewusster Umgang damit ist sicher sinnvoller.
Sicher muss man das nicht übertrieben eng sehen, hab ich auch nicht vor.
Ich seh´ das auch nicht als historisch bemerkenswert. :zwinker:
Ist mir aber lieber, wenn ich so ein Risiko kenne und kontrollieren kann,
um dann ganz entspannt damit umzugehen.
Mein Achse werd´ ich deshalb ganz sicher nicht rauswerfen. :tumb:
Gruß
Rolf
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Wurden in dem Kadett c auch 2 Versionen verbaut?
Nein, beim C- Kadett gab es nur eine Version, soviel ich weiss.
Dito auch bei Manta A / B und Ascona A / B , jedoch gab es die "kleinen" und die " grossen" Achsen.
Ab 1,6l Hubraum waren die " grossen " Achsen verbaut.
Beim 1,1lt GT war immer die Achse vom Aufbau her wie die der 2. Serie bei den 1,9lt GT's.
Die zwei verschiedenen Achsausführungen betrift meines Wissens nur GT und Kadett B.
Gruss
Rudolf
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OK also wäre ne Anleitung aus Kadett B auch passend. Hat jemand eine Schnittansicht oder Explosionenszeichnung davon?
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Zum Zeitlichen - mein GT hat am 14.7.1970 das Werk verlassen und hatte die Serie 1 Achse drauf. BIS-Fahrgestellnummer!
Seegeringe hatte ich mal vor ein paar Jahren erneuert, Axialspiel blieb. Das war ja auch bei dieser Konstruktion so gewollt (hat man mir erklärt). Nur der TÜV wusste das nicht :grins:
Die Achse lief auch ohne Probleme bis voriges Jahr in meinem GT. Jetzt hab ich auch ne Serie 2 verbaut. Hab ich aber komplett neu lagern lassen. Soll ja wieder 50 Jahre halten :lach:
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Zum Zeitlichen - mein GT hat am 14.7.1970 das Werk verlassen und hatte die Serie 1 Achse drauf. BIS-Fahrgestellnummer!
Seegeringe hatte ich mal vor ein paar Jahren erneuert, Axialspiel blieb. Das war ja auch bei dieser Konstruktion so gewollt (hat man mir erklärt). Nur der TÜV wusste das nicht :grins:
Die Achse lief auch ohne Probleme bis voriges Jahr in meinem GT. Jetzt hab ich auch ne Serie 2 verbaut. Hab ich aber komplett neu lagern lassen. Soll ja wieder 50 Jahre halten :lach:
Darf ich fragen wie groß das Spiel war? Was gilt als in Ordnung was der TÜV nicht weiß?
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Darf ich fragen wie groß das Spiel war? Was gilt als in Ordnung was der TÜV nicht weiß?
Das Axialspiel bei der Serie I ist kontruktiv vorgegeben. Das Radlager sitz im Achskörperfest und die Steckachse über den
Sicherungsring im Differezialgetriebe - und das ist ebenfalls im Achskörper fixiert. Über die vorgegebene Länge der Steck-
chse ergibt sich dann das Spiel. Du kannst Passcheiben vor das Lager packen - aber wozu? Wenn das Lager
in seinem Sitz wandert, hast du ein Problem, da nutzen die Passcheiben auch nichts! :zwinker:
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Darf ich fragen wie groß das Spiel war? Was gilt als in Ordnung was der TÜV nicht weiß?
Das Axialspiel bei der Serie I ist kontruktiv vorgegeben. Das Radlager sitz im Achskörperfest und die Steckachse über den
Sicherungsring im Differezialgetriebe - und das ist ebenfalls im Achskörper fixiert. Über die vorgegebene Länge der Steck-
chse ergibt sich dann das Spiel. Du kannst Passcheiben vor das Lager packen - aber wozu? Wenn das Lager
in seinem Sitz wandert, hast du ein Problem, da nutzen die Passcheiben auch nichts! :zwinker:
Das wollen die aber gerade in der Werkstatt so machen. Die sagten spiel ist zu groß (TÜV). Distanzscheiben müssen rein (Werkstatt). Ist das nun mumpitz was die da machen?
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Hallo, hier mal ein paar Bilder.....
(http://up.picr.de/22738092fv.jpg)
Hier eine Achse 2. Serie, erkennbar am Kunststoffnippel.
(https://up.picr.de/19391021zf.jpg)
2. Achse, ohne Nut für Seegering, Achse wird durch fest aufgeschrumpften Haltering, Kugellager
und verschraubten Halteblech gehalten.
(http://up.picr.de/22738091dm.jpg)
Achse 1.Serie, erkennbar am Metallnippel.
(http://up.picr.de/22738135xu.png)
Achse 1 Serie, wird hier gehalten, nur durch den verstärkten Seegering.
Gruß
Eberhard
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(http://up.picr.de/22738135xu.png)
Achse 1 Serie, wird hier gehalten, nur durch den verstärkten Seegering.
Gruß
Eberhard
Super Foto Eberhard! :tumb:
Dazu wäre noch zu sagen, das das Spiel das man am Lager durch Passscheiben minimieren kann, nur dazu dient
ein anlaufen der Steckachsen an die Zentralwelle der beiden Planetenräder zu vermeiden. Da dies aber, wie schon
erwähnt ein konstruktives Maß ist, benötigt man i.d.R. keine Passscheiben - d.h. das max. Spiel am Lager ist
kleiner als der min. Abstand zwischen Steckachse und Welle!
Muss mal im Archiv suchen - habe auch noch detaillierte Fotos von der Serie-I Achse! :lupe:
Gruß Wolfgang
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:tumb: Das nenn' ich doch mal eine fundierte Erläuterung! :tumb:
Vielen Dank!
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Hallo Wolfgang,
eigentlich hast Du ja schon in Antwort 2 alles zur Achse der Serie 1 gesagt. :zwinker:
Nun soll jeder für sich entscheiden, welche Achse er einbaut, wie Reiner schon anmerkt. :wink:
Das Foto, mit dem Seegering, der Achse Serie 1 war übrigens von Dir, :pfeif:
Gruß
Eberhard
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lt. Opel Information ist das mit den Distanzscheiben absoluter Mumpitz (frei nach Kajatan :zwinker:)
Das Spiel ist konstruktiv bedingt und darf max. 0,6 mm je Achswelle betragen.
Das Spiel kann nicht verringert werden. Es ist erforderlich, um einen einwandfreien Sitz des Sprengringes zu gewährleisten, der die Achswellen gegen Herauswandern sichert.
Sag denen in der Werkstatt, dass sie keine Ahnung von dieser Achse 1. Serie haben :teacher:
Irgendwie sieht man die Seegeringe am Bild nicht eindeutig :lupe:
Dafür hab ich noch ne Zeichnung zur weiteren Erklärung gefunden :zwinker:
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Das Foto, mit dem Seegering, der Achse Serie 1 war übrigens von Dir, :pfeif:
Gruß
Eberhard
:kiff: Habe mittlerweile ein paar tausend Bilder von jeder Ecke im GT gemacht ... da weiß ich wirklich nicht mehr welches von
mir ist und welches nicht. Aber Hauptsache es hilft weiter! :zwinker: :zwinker:
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Wechsel der Hinterachse war laut Teilkatalog Fgst.-Nr. 2264499 Serie I und Fgst.-Nr.2264500 Serie II :kaffee:
Aber wie schon geschrieben,in den Jahren wurden bestimmt schon einige Heuler getauscht! :zuck:
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Vielen Dank für die privat gesendeten Zusatzinfos,
Wenn ich den Aufbau richtig verstehe ist die Welle in Richtung vom Differenzial weg durch den Seegerring gesichert.
In der anderen Richtung zum Differenzial hin ist sie durch die Länge der Verzahnung gesichert? Also komplett in das Kegelrad bis zum Anschlag geschoben?
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Hilfe bei mir fehlte ein Seegerring komplett :traurig:
Die Werkstatt sagte die Achse würde über das Lager ja wohl gehalten werden. Ich glaube nun tatsächlich dass die keine Ahnung haben. Das ist ein Classic Cars Werkstatt. Zum Heulen.
Jedenfalls ist ein Seegerring vorhanden und dort wäre viel Spiel. Die andere Seite hätte überhaupt keinen Segering verbaut und die war wohl auch Spielfrei weil über das Lager gehalten. Kann Dass sein dass ich riesen Schwein hatte? Das Lager kann doch gar nicht seitlich halten wenn kein Lagersitz durch Aufschrumpfen vorhanden! Dass muss doch wandern. Wenn dann kann es nur im Kegelrad geklemmt haben oder?
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Moin,
dann schalte ich mal die Glaskugel ein:
Eine Seite spielfrei ohne Seegerring im Diff: 2te Serie-Achskoerper mit Steckachse 2te Serie und Kugellager
Andere Seite hat Spiel UND Seegerring im Diff: 2te Serie Achskoerper mit Steckachse 1te Serie, gesichert durch Seegerring und aussen ein Kugellager OHNE Schrumpfring.
Am Besten:
a) Bilder von der Achse und vom Diff mit den Steckachsen machen. Dann sieht man mehr. Vielleicht auch mal die Steckachsen ziehen. Wenn der Seegerring ab ist, sollte die bei einer bis (1te Serie) Achse ganz einfach raus gehen. Bei der 2ten Serie gehen die Steckachsen nicht so einfach raus.
b) dringend die Werkstatt wechseln...
Gruss aus Berlin
matthias.b
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Du musst nur bei eingebauter Steckachse auf die 4 Bolzen achten.
Dann siehst du ob 1. oder 2. Serie (siehe Skizze!)
PS: auf die Idee dass man in einen 1. Serie-Achskörper eine 2. Serie-Steckachse geben kann bin ich noch nie gekommen. :lupe:
Nachsatz: wenn du 2 Steckachsen der 1. Serie hast dann würde ich mir Gedanken über den Verbleib des fehlenden Seegeringes machen. Ist er eventuell abgebrochen und liegt im Differenzial? Oder ist er schon zermahlt worden?
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Soo ich bin gerade zur Werkstatt gefahren. Mein Klassiker steht fein draußen im Regen. Die Aussagen von dem einen Cheff 2 darf man wohl nicht so ernst nehmen. Meinen Unmut über die widersprüchlichen Aussagen habe ich kunt getan. Jetzt habe die es mir genau erklärt. Und schon stehen sie besser da.
Und zwar:
1. Steckachse wird ja durch Lager gehalten war Quatsch. Fehlaussage Cheff 2 weil garnicht direkt an Projekt beteiligt.
2. Seegerring waren beide drauf. Einer nur halb bis schlecht weil zu weit geweitet.
3. Zu viel Spiel hat die Achse weil die Distanz-/Schmier-/Anlaufscheibe zwischen dem kegelstirnrad und dem Differentialgehäuse verschlissen war. Diese war einmal beidseitig mit Nuten versehen welche die Ölschmierung gewährleisten sollte. Eine Seite war vom Gehäuse runter gerieben.
Für mich macht das nun Sinn. Es bedeutet meiner Meinung auch dass es nicht stimmt dass sich das Spiel bauartbedingt ergibt. Denn dort ist Verschleiß zu erwarten und somit auch durch Scheiben ausgleichbar.
Wie seht ihr das?
Andererseits müsste dieses Stirnzahnrad doch gelagert sein. Sollte das Lager nicht die achsiale Position vorgeben und nicht die Anlaufscheibe?
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Spätestens hier würde ich mir die Frage stellen ob es nicht besser ist eine 2. Serie Achse zu suchen, wie eine 1. Serie Achse zu reparieren :zuck:
das kann schnell mal ein Fass ohne Boden werden.
Allerdings sollte man erst wissen wie viel Spiel die Achse wirklich hat, denn wie bereits geschrieben sind 0,6mm "normal"
Bilderquelle:
Auto Reparaturanleitung Band 161 Zug Verlag
(https://up.picr.de/29624147kt.jpg)
(https://up.picr.de/29624149mi.jpg)
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Angeblich war es mehr als 1mm Spiel.
Wie ist das denn nun? Wie wird das kegelrad gelagert? Kann dass kegelrad im Normalfall in achsrichtung wandern?
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(https://up.picr.de/29624363zp.jpg)
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(https://up.picr.de/29624363zp.jpg)
Top danke
Hättest du vielleicht noch die Legende zu der Zeichnung? Bei mir ist dieser Eckige Käfig verbaut
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Na die Werkstatt würde ich doch Klatt mal wechseln?
Also wie hier schon geschrieben, und bevor das jemand noch glaubt, die Teile der Steckachse
1.Serie sind nicht kompatibel mit der Achse 2.Serie
(https://up.picr.de/29623339ju.jpg)
hier im Bild (die obere) eine Steckachse der 2. Serie, und unten eine Steckachse der 1. Serie.
Man sieht deutlich bei der Achse 1. Serie, das Zylinderrollen Lager (ich glaube die heißen so?)
das im Achsrohr fest sitzt, auf der Steckachse selbst laufen die Rollen des Lagers, diese Steckachse
lässt sich also sehr leicht aus dem Achsrohr, (wenn Seegering abgenommen) ziehen.
Bei der Achse 2. Serie, sieht man das Kugellager mit dem Haltering, die werden bei der Montage fest
aufgepresst, und werden mit dem Halteblech am Achsrohr verschraubt.
(https://up.picr.de/29623358tk.jpg)
Hier sieht man nochmals den Seegering mit der Steckachse, und nur hier wird die Steckachse gehalten.
Das hier konstruktionsbedingt Spiel vorhanden ist, dürfte ja wohl klar sein.
Die Achsrohre selbst, 1+2 Serie, haben andere Durchmesser, andere Bohrungstiefen und die Steckachsen
selbst, da wo die entsprechende Lager sitzen, andere Durchmesser.
Also wenn die Achse 1. Serie wirklich eingelaufen ist? würde ich doch wie schon von Reiner erwähnt
auf eine Achse 2. Serie umsteigen,
Gruß
Eberhard
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OK aber wenn das doch alles so fix ist. Wie ist das Zahnrad denn geführt in axialrichtung? Ist das nur diese Scheibe dahinter? Die kann doch verschleißen, also dünner werden. Auch das Gehäuse kann einlaufen. Dann erhöht sich das Spiel. Dann müssen ausgleichscheiben her.
Oder sitzt das Lager des zahnrades in axialrichtung fest?
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Na jetzt habe ich schon meine Steckachse ausgebaut, :zwinker:
dann werde ich morgen mal die Zahnräder ausbauen, Bilder folgen :wink:
Gruß
Eberhard
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Na jetzt habe ich schon meine Steckachse ausgebaut, :zwinker:
dann werde ich morgen mal die Zahnräder ausbauen, Bilder folgen :wink:
Gruß
Eberhard
Wow super. Danke sehr
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Top danke
Hättest du vielleicht noch die Legende zu der Zeichnung? Bei mir ist dieser Eckige Käfig verbaut
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Ist einfach nur ein Auszug aus dem Teilekatalog OpeL GT :zwinker:
:link: (https://gtforum.de/index.php?topic=254533.msg1687554#msg1687554)
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OK aber wenn das doch alles so fix ist. Wie ist das Zahnrad denn geführt in axialrichtung? Ist das nur diese Scheibe dahinter? Die kann doch verschleißen, also dünner werden. Auch das Gehäuse kann einlaufen. Dann erhöht sich das Spiel. Dann müssen ausgleichscheiben her.
Oder sitzt das Lager des zahnrades in axialrichtung fest?
Das große Kegelrad ist direkt mit dem Korb verschraubt. Das Lager sitzt direkt auf dem innenverzahnten Absatz am Korb, in dem die Steckachse sitzt.
Beide Lagersitz im Differentialgehäusesind fix.
Das "Zahnspiel" zwischen Triebling und Kegelrad wird mit Hilfe von Passscheiben zwischen Lagerinnenring und der Anlagefläche am Korb eingestellt. Das gilt für beide Lager - links und rechts. Damit ist die Position des Korbes und auch des großen Kegelrades "fix"! Und das muß auch so sein. Wäre dort eine Verschleißscheibe eingebaut, würde sich das Zahnspiel zwischen Triebling und Kegelrad unzulässig vergrößern oder verkleinern und damit zu Verschleiß und Bruch führen.
Die Zahnräder im Differential werden bei der Montage "eingeläppt", sodass sie ein gleichmässiges Tragbild am Zahn aufweisen. Dazu ist es notwendig das Zahnspiel penibelst einzustellen - eine Verschleißscheibe an diesem Ort wäre da eine absolute Fehlkonstruktion!
Ein normales Schaltgetriebe überholen können viele Werkstätten - das kannst du, wenn du passendes Werkzeug hast auch selber machen. Ein Differential revidieren können dagegen nur die allerwenigsten. Ich habe hier in unserer Region (Ruhrgebiet) Wochenlang nach einer Werkstatt gesucht die das noch kann - bzw. in der Mechaniker arbeiten die soetwas überhaupt schon mal gemacht haben. Und die sind mittlerweile sehr rar gesät!
Ich rate dringend dir eine Werkstatt zu suchen die sich mit Differentialen wirklich auskennt und weiß was sie da tut!
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Die Zahnräder im Differential werden bei der Montage "eingeläppt", sodass sie ein gleichmässiges Tragbild am Zahn aufweisen. Dazu ist es notwendig das Zahnspiel penibelst einzustellen - eine Verschleißscheibe an diesem Ort wäre da eine absolute Fehlkonstruktion!
@Reiner: Danke für den Link. Der Katalog hilft
@WeHa: Vielen Dank für deine Ausführungen. Jetzt kommen wir, so glaube ich, der Sache näher.
Aber genau um das Zahnflankenspiel geht es hier, glaube ich. Die Achse bewegt sich weil das Differential nicht richtig eingestellt ist. Die Zahnräder zueinander haben viel Spiel und lassen sich samt Welle hin und her schieben.
Wie wird das Zahnspiel eingestellt? An der Stelle gibt es ja kein Kugellager mehr, soweit ich die Zeichnung richtig lese? Also die Zahnräder im Differential sind direkt im Korb über die geläppte Flächen gesteckt oder? Also müssen dort doch auch Ausgleichscheiben vorhanden sein damit man das Zahnspiel einstellen kann. Und wenn ich das richtig verstehe kann man das Spiel auf "Druck" der Zähne nicht einstellen sondern nur auf "Zug" also "Spiel". Sehe ich das soweit richtig?
Wenn ja dann unterliegt diese Scheibe ja sehr wohl einem Verschleiß weil sie bei Kurvenfahrten, und somit bei der eigentlichen Funktion des Differentials, an beiden Teilen schleift (Korb/Ausgleichsgehäuse und Kegelrad Hinterachswelle).
Das man da konstruktiv kein Lager vorsieht kann ich sogar verstehen. Die Teile bewegen sich bei Geradeausfahrt ja nicht zueinander.
Was meint Ihr habe ich es soweit richtig verstanden?
Die Werkstatt hatte ich nach WeHa`s Antwort direkt nochmal kontaktiert. Mit Meiner Annahme dass die Zahnräder doch auf Lager sitzen müssten. Wenn Sie dass aber nicht tun dann hatte die Werkstatt ja soweit vollkommen Recht!? Man kann denen doch eigentlich gar keinen Vorwurf machen oder? Die sagten mir ja die Achse wäre Mist. Wenn das riesen Wellenspeil hauptsächlich durch das riesen Zahnspeil der kleinen Differnetialzahnräder zustande kommt dann haben die mir, glaube ich, alles richtig erklärt. (Bis auf der eine Cheff der mir was von Achsalgern Serie II erzählt hat).
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Bleiben wir doch erst mal an dem Ausgleichsgehäuse, und dessen Ausgleichkegelzahnräder,
(http://up.picr.de/29632889bx.jpg)
hier (noch mit Sicherungsring) habe ich mal eine Fühlerlehre reingesteckt. Zwischen Achse und
dessen Ausgleichskegelräder. Gut zu erkennen ca. 0,5mm Spiel. Einen halben Meter weiter, am
anderen Ende der Achse fühlt sich das Spiel aber wie 1 bis 2 Millimeter an......
(http://up.picr.de/29632894fb.jpg)
hier würde ein Spiel vorhanden (gelber Pfeil) sein, aber sobald der Seegering montiert ist, wäre das
unerheblich. Durch die Kegelradachse und Seegering in der Hinterachswelle, ist das Spiel Konstruktionsbedingt
gegeben. Und wie schon gesagt die Kegelräder sind Fix montiert.
(http://up.picr.de/29632918qb.jpg)
Einzig hier, wenn man durch die Bohrung der Steckachse schaut, könnte ich mir ein Verschleiß an der
Achse der Kegelräder vorstellen (2 flache Stellen links und rechts)?
(http://up.picr.de/29632910th.jpg)
hier das Ausgleichsgehäuse mit dem Tellerrad. Links und rechts die Kegelrollenlager, wo mit Distanzscheiben
das seitlich Spiel zum Triebling eingestellt wird. Was aber nichts mit dem Spiel der Hinterachswelle zu tun hat.
Nun mit der Aussage deiner Werkstatt, das die Achse der ersten Serie nicht so optimal ist, wie die der Achse
der 2. Serie hat Sie ja recht. Die Entscheidung, welche Achse Du nimmst, bleibt letztendlich bei Dir.
Aber falls Du erwägen solltest Deine Achse zu überholen? Würde ich mich doch mal mit Michael hier im
Forum Kontakt aufnehmen, der übernimmt solche Arbeiten, und was man so ließt recht gut,
Gruß
Eberhard
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@Eberhard - Bilder sagen mehr als 1000 Worte! :tumb:
@Kajatan - Eberhard hat es prima erklärt. Das sollte jetzt auch der letzte begriffen haben. Das Spiel ist konstruktiv vorgegeben und
wird mit entsprechenden Passscheiben minimiert! Passscheiben sind KEINE Verschleißscheiben! Der unterschied ist dir bekannt?
- eine Passscheibe dient dazu Spiel auszugleichen oder einzustellen. Sie ist idR. aus Stahl und nur zwischen statischen Bauteilen eingebaut
- eine Anlauf- oder Verschleißscheiben ist ein vordefiniertes Bauteil, das andere Bauteile vor mechanischem Verschleiß schützen soll und ist
daher meistens aus Messing oder Bronzelegierungen gefertigt ... also weicher als Stahl
Der Tipp von Eberhard dich an den Michael hier aus dem Forum zu wenden ist sehr gut. Der hat schon einige Achsen revidiert und scheint
sich damit also sehr gut auszukennen! :tumb:
Hier sein letzter Post von heute: LINK (https://gtforum.de/index.php?topic=256432.msg1707635;topicseen#new)
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hier würde ein Spiel vorhanden (gelber Pfeil) sein, aber sobald der Seegering montiert ist, wäre das
unerheblich. Durch die Kegelradachse und Seegering in der Hinterachswelle, ist das Spiel Konstruktionsbedingt
gegeben. Und wie schon gesagt die Kegelräder sind Fix montiert.
Hallo Eberhard
Vielen Dank für deine detaillierten Ausführungen hier. Ihr seit TOP :tumb:
Ich denke Eins nach dem Anderen ist hier der richtige Weg. Also versuche ich mal nicht alles in einem Post zu packen.
Hier meine 2 Fragen:
1.)
Den oben zitierten Satz von dir kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das Spiel der Achse ist in Axialrichtung zur Kegelradachse durch die Kollision der Zahnräder begrenzt oder? Und nicht durch die Kollision Wellenkopf der Achse gegen Wellenaußenfläche Kegelradachse richtig?
2.)
in meinem Anhang zeige ich auf die Scheibe die bei mir runter geschlissen ist. Die Ölrillen einer Seite sind nur noch außen leicht zu erkennen. Wenn das der Fall ist erhöht sich doch das Spiel oder? Das sind doch genau die Ausgleichsscheiben womit das Zahnspiel eingestellt wird. Genau da wackelt's bei mir ordentlich.
Vielen Dank für eure Geduld mit mir, da ich es scheinbar doch noch nicht so ganz gerafft habe :pfeif:
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Die Zahnräder im Differential werden bei der Montage "eingeläppt", sodass sie ein gleichmässiges Tragbild am Zahn aufweisen. Dazu ist es notwendig das Zahnspiel penibelst einzustellen - eine Verschleißscheibe an diesem Ort wäre da eine absolute Fehlkonstruktion!
@Wolfgang
Hier bringst Du etwas durcheinander
Das genaue Abstimmen ist bei Kegel und Tellerrad der Übersetzung nötig.
Hier geht es aber um die Kegelräder des Ausgleichsgetriebe.
Diese sind gerade Verzahnt und brauchen deshalb keine so präzise Abstimmung. (Soll nicht bedeuten dass die nicht abgestimmt werden müssen)
Gerade bei der Achse der ersten Serie kommt auf dieses Axiallager die gleiche Belastung wie auch auf den Seegering.
Es kann deshalb auch verschleißen.
Die Zahnräder tragen dann nur noch an den Spitzen, das funktioniert schon eine Zeit lang, auch ohne große Geräusche.
Wenn die Nut und der Seegering in Ordnung sind kann das Spiel nur noch daher kommen.
Einfach neue "selbstgemachte" Scheiben einfügen um das Spiel heraus zu nehmen würde ich jetzt auch nicht machen.
Denn dann könnten die Zahnräder "verklemmen"
Die sollten schon Original sein oder zumindest das Originalmaß haben.
Ich denke das Lagerangebot von Michael war schon der Wink mit dem Zaunpfahl :zwinker:
@Michael:
Klar willst Du mit Achsenreparaturen Geld verdienen.
Aber die eine oder andere Info macht Dein Geschäft sicherlich nicht kaputt, ich denke es könnte eher Werbung sein. :zwinker:
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Hallo Kajatan,
wir sind immer noch beim Ausgleichsgehäuse der Kegelräder, und das die Zahnräder, in einem gewissen
Spiel zueinander, begrenzt sind ist schon klar.
Die Hinterachswelle ist ja in Richtung Kegelradachse schiebbar.
An meinem Bild mit der Fühlerlehre geht es ja auch um den Abstand Hinterachs (Stumpf) - zur Kegelradwelle
wo ich dieses Spiel von 0,5mm gemessen habe.
(http://up.picr.de/29641546cu.jpg)
Hier Kegelradwelle und Kegelrad, ohne Hinterachswelle.
Wie auf meinem anderen Bild, wo ich auf ein Spiel hingewiesen habe. Also zwischen Kegelrad und Gehäuse.
(http://up.picr.de/29641671mr.jpg)
sitzt die Paßscheibe Nr. 32. Die gibt es in verschiedenen Größen, ohne Nut 0,5mm, eine Nut 0,55mm,
zwei Nuten 0,6mm u.s.w
Jetzt habe ich mich gefragt, zu was sind den diese Nuten in verschiedenen Größen? Klar wenn diese eingebaut
sind kann man die ja nicht nachmessen. Und bei Verschleiß weiß man ja was hier mal verbaut war.
(https://up.picr.de/29641886ii.jpg)
Hier im gelben Kreis kann man zwei Kerben, Nuten sehen also nach Ersatzteilkatalog 0,6mm
An dieser Stelle könnte ich mir vorstellen, das Zahnräder oder die Paßscheiben (Ölrillen?) verschleißen. Das Spiel in Richtung des Ausgleich Gehäuse, also Abstand zwischen Hinterachswellen Stumpf und Kegelzahnrad Achse größer ist, und es notwendig wird neue Paßscheiben und oder entsprechenden Ausgleich Scheiben einzubauen.
http://www.krause-rennsporttechnik.de/shop/Fahrwerk/Hinterachse/Einstellscheiben-Kegelrad-CIH?source=2&refertype=1&referid=107
Hier gut zu sehen.
Wie aber schon gesagt, hier mal im Forum mit Michael Kontakt aufnehmen.....
Gruß
Eberhard
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Hi
Richtig Eberhard....Einfach mit mir Kontakt aufnehmen :tumb:
Gruß Micha
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Leute die Sache ist doch dass die Teile dazu bereits bestellt sind und der Wagen auf der Bühne in der Werkstatt steht. Auftrag war ja bereits erteilt. Ich wollte diese widersprüchlichen Aussagen der Werkstatt hier klären und michtedeswegen die Konstruktion verstehen.
Morgen früh bauen wir das diff wieder zusammen. Ich bin dann dabei. Die in der Werkstatt sind glaube ich schon genervt von mir, haben aber wohl gewollt dass ich dabei bin um dann beim zusammenbau alles zu besprechen. Die haben diese unterschiedlich dicken Scheiben und Dichtungen etc als Satz bestellt
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na dann Bilder, Bilder auch wenn die genervt sind.....
Michael wenn es bei mir so weit ist? Melde ich mich.....
Gruß
Eberhard
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OK ich Versuche es. Wenn ich das Augenverdrehen aushalten kann.
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Hi
Das Spiel von den Achswellen kommt davon das das Gehäuse vom Ausgleichsgetriebe sich eingearbeitet hat.Man kann es eventuell durch dickere Scheiben wieder ausgleichen.Die meisten sind bereits verschlissen.Ich baue die Ausgleichsgetriebe bis 0.2mm Spiel noch ein.Alles da rüber rate ich von ab.Ich empfehle immer die Achse ab Bj zu nehmen.Da hat man auch nicht das Problem mit den eingelaufenen Radlagern auf den Achswellen.
Gruß Micha
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Hallo Zusammen :wink:,
ich bin Samstag zur Werkstatt gewesen und habe mir die Sache angesehen. :lupe:
Für mich ist nun klar: Diese Passscheiben unterliegen einem Verschleiß weil die Kegelräder und Kurvenfahrten eine axiale Belastung verursachen welche die Scheiben auf Dauer runter schrubbeln.
Ich habe das Diff schon zusammengebaut mit neuen Scheiben vorgefunden. Wie ich sehen konnte waren die Scheiben auf der Gehäuseseite auf einem Absatz (Erhöhungsdurchmesser <= Scheibendurchmesser) am Werkeln. Daher kann man auch recht gefahrlos das Diff mit neuen passenden Scheiben einstellen. Das wurde von der Werkstatt auch ganz gut gemacht.
Ich muss sagen dass meine Werkstatt da sehr gute Arbeit gemacht hat. Der Mann der da dran war hat auch viel Erfahrung. Das konnte ich sehen.
Von daher sehe ich sicher von einem Werkstattwechsel ab. Die Aussagen mit den Passscheiben waren nun mal richtig von der Werkstatt. Dass Spiel ist dort an der Stelle nicht konstruktiv vorgegeben, wie hier öfter geschrieben, sondern wird per Passscheibe eingestellt.
Ich muss sagen ich liebe das Forum hier. Man kann sehr schön die Dinge ausdiskutieren biss man es verstanden hat.
Danke an alle :tumb:
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Hallo Kajatan,
freut mich das die Reparatur jetzt für dich erfolgreich verlaufen ist.
Und mit meinem letzter Vermutung der Passcheiben lag ich ja gar
nicht so falsch?
Wir haben viel daraus gelernt, auch ich, um das ganze zu Verstehen.
Was ich mich aber jetzt frage, hätte Deine Werkstatt auch so gut funktioniert.
wenn wir das hier nicht so ausgiebig analysiert hätten?
Aber zu dem ist das Forum ja da.......
Gruß
Eberhard
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Hallo Kajatan,
freut mich das die Reparatur jetzt für dich erfolgreich verlaufen ist.
Und mit meinem letzter Vermutung der Passcheiben lag ich ja gar
nicht so falsch?
Wir haben viel daraus gelernt, auch ich, um das ganze zu Verstehen.
Was ich mich aber jetzt frage, hätte Deine Werkstatt auch so gut funktioniert.
wenn wir das hier nicht so ausgiebig analysiert hätten?
Aber zu dem ist das Forum ja da.......
Gruß
Eberhard
Hehe ja könnte man vermuten. Jedoch hatten die ja direkt dass mit den Scheiben gesagt und mich gefragt ob sie bestellen sollen. Erst danach haben wir hier diskutiert. Somit waren die zuerst da.
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